LNG als alternative Energie

Flüssigerdgas - LNG hinterlässt im Vergleich zu Erdöl beim Verbrennen keinerlei umweltschädliche Emissionen wie Russpartikel und Stickoxide. LNG wird bei - 162° Celsius in speziellen Tanks mittels LKW zum Endverbraucher geliefert und durch Verdampfer in die entsprechenden Versorgungsanlagen eingespeist. LNG ist mit allen regenerativen und erneuerbaren Energien kombinierbar.

Leitungsbezogenes Erdgas wird größtenteils in Pipelines befördert, welche sich über Tausende von Kilometern erstrecken. Dies schlägt sich unter anderen in hohen Gasnetzgebühren nieder. Langfristige Verträge binden den Abnehmer (z.B. Deutschland) an den Lieferanten (z.B. Russland). Bei Ausfall fließt kein Gas durch diese Pipelines. Der Nachteil dieser Abhängigkeit ist aktuell ersichtlich.

LNG ist verflüssigtes Erdgas und gelangt wirtschaftlich günstig über Schiffe, Terminals (Seehäfen) und LKW zum Endverbraucher- siehe auch. Aufgrund des weltweit offenen Marktes können Abhängigkeiten und Preisbindungen auf ein Minimum reduziert werden.

LNG darf nicht mit LPG (Liquefied Petroleum Gas - Flüssiggas bzw. Autogas) verwechselt werden. Zum einen wird LPG wie Benzin und Diesel aus Rohöl gewonnen zum anderen weist LPG die niedrigste Energiedichte (Brennwert) dieser Brennstoffe auf. LNG besitzt unter all diesen Brennstoffen den höchsten Wert und stellt somit eine enorme Effizienz von Wirtschaftlichkeit und Umwelt dar.